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Rettet den Regenwald. e.V. "Angriff auf den Schimpansen-Wald stoppen!"

schimpansen waldIn den Wäldern von Bugoma leben 500 Schimpansen. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr: Die Firma Hoima Sugar dringt in ihr Refugium in Uganda ein, um Zuckerrohr anzubauen. Die Einwohner der Region kämpfen für die Natur und gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Bitte fordern Sie Ugandas Regierung auf, das Land vor dem Raubbau zu schützen.

Uganda galt einst als „Perle Afrikas“. Doch in den letzten Jahrzehnten hat das Land einen seiner größten Schätze verloren: seine Wälder. Vor 25 Jahren war noch die Hälfte des Landes von Wald bedeckt, nun sind es lediglich elf Prozent. Umweltschützer fürchten, dass in zehn Jahren kein einzige Wald mehr am Viktoria-See stehen wird. Damit verlieren auch Schimpansen ihren Lebensraum. Letzten Zählungen zufolge leben in Uganda lediglich 5.000.

Selbst in Schutzgebieten wird rigoros abgeholzt. Zumeist geht es um Palmöl- und Zuckerrohrplantagen. So hat die Firma Hoima Sugar im August 2016 vom Bunyoro Kingdom eine Konzession für eine 5.779 Hektar große Plantage bekommen. Ein großer Teil davon wird in der Bugoma Forest Reserve liegen. In dem äußerst artenreichen Regenwald leben 500 Schimpansen, zahlreiche andere Affen und Elefanten.

Die Umweltschutzorganisation NAPE und die Forstverwaltung NFA haben vor Gericht erstritten, dass Hoima Sugar die Konzession verlor. Der Wald schien gerettet. Doch zum Entsetzen der Einheimischen haben Richter jetzt gegen sie und gegen die Natur entschieden – Hoimar Sugar darf die Konzession behalten und für die Plantage roden.

„Die lokale Bevölkerung brauchen jede Unterstützung, damit der Wald, der ihr Leben bestimmt, auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt“, sagt Joan Akiiza von NAPE. Die Zuckerrohrplantage wäre nicht nur für die Natur eine Katastrophe, sondern auch für die Kleinbauern und Dorfbewohner.

NAPE und die Einheimischen geben nicht auf und mobilisieren gegen die Zuckerfirma. Sie bitten uns um Unterstützung: Fordern Sie von Ugandas Präsident Yoweri Museveni, kein Land für Investoren herzugeben und stattdessen die Wälder zu schützen.

Quelle: https://www.regenwald.org

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