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Corona-Virus: Inzidenzzahl liegt bei 69,1

stadt Koeln Logo1.022 Kölnerinnen und Kölner sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

Mit Stand heute, Mittwoch, 24. Februar 2021, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 33.238. (Vortag: 33.147) bestätigten Corona-Virus-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 69,1 und die Reproduktionszahl bei 0,94.  

193 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 61 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurden fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Es handelt sich um einen 75-Jährigen, einen 83-Jährigen, eine 88-Jährige, eine 90-Jährige und eine 92-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt. Bislang sind 519 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.  

Aktuell sind 1.022 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

(Hinweis: Die Zahl zu den bestätigten Corona-Virus-Fällen und die Zahl der Toten beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürgerinnen und Bürger. Die Zahlen zu den Patienten im Krankenhaus beinhalten nicht nur Kölnerinnen und Kölner, sondern auch Erkrankte von außerhalb.)  

Erweiterung des Impfangebotes für eine Impfung mit AstraZeneca

Der Krisenstab hat entschieden, weiteren Personengruppen ein Angebot für eine Impfung mit AstraZeneca zu machen. Dadurch soll das Impftempo in Köln erhöht werden. Zielsetzung ist, dass kein Impfstoff verfällt und die bereitgestellten, nicht abgerufenen Impfstoffe im Sinne einer effektiven Pandemiebekämpfung genutzt werden können.  

AstraZeneca wird seit dem 10. Februar 2021 in den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen verimpft. Den Impfstoff erhalten bisher Angehörige der priorisierten Berufsgruppen gemäß Impfverordnung (unter anderem Mitarbeitende der ambulanten Pflege und des Rettungsdienstes), die jünger als 65 Jahre sind. Bereits in den ersten Tagen wurde erkennbar, dass der AstraZeneca-Impfstoff weniger Akzeptanz findet als der Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Viele Impfberechtigte nehmen Impftermine nicht wahr, so dass von den 7.844 Impfdosen, die für das Kölner Impfzentrum im Februar verfügbar sind, bislang nur 3.100 Impfdosen im Depot des Landes abgerufen werden konnten. Auch für den Monat März werden wieder 7.880 Impfdosen für Köln zur Verfügung stehen.  

Der Krisenstab hat daher heute entschieden, terminierte, aber zu diesem Zeitpunkt nicht verimpfbare Impfdosen als überzählige Impfdosis zu werten. Über die Zuteilung dieser überzähligen Impfdosen entscheidet in Köln die Ethikkommission. Sie wird nun Angehörigen der ersten und zweiten Prioritätengruppe, die noch kein Impfangebot erhalten haben, eine Impfung mit AstraZeneca anbieten. Dazu gehören Mitarbeitende in Arztpraxen, die engen Kontakt zu Corona-Patienten oder vulnerablen Gruppen haben, Firstresponder, Polizeibeamte und Mitarbeitende des Ordnungsamtes im Außendienst, KRITIS-Personal im Bereich der Daseinsfürsorge zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung in Krankenhäusern, Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen für Obdachlose und Geflüchtete, Bestatter, die im Krankenhaus tätig sind, Kita-Betreuungspersonal, Lehrerinnen und Lehrer mit engem Kontakt zu Schülerinnen und Schülern und KRITIS-Personal.  

Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstreicht:

Die Impfung ist die wirksamste Waffe im Kampf gegen das Corona-Virus, die uns zur Verfügung steht. Daher müssen wir uns zur Verfügung stehende Impfdosen so schnell wie möglich verimpfen. Das Votum der Ethikkommission, weiteren Personengruppen eine Impfung mit AstraZeneca anzubieten, unterstütze ich daher voll und ganz. Impfstoff darf nicht ungenutzt im Depot liegen bleiben. Wir verlieren sonst wertvolle Zeit und brauchen noch länger, um die Pandemie zu überwinden.  

Mit Blick auf die geringere Akzeptanz des AstraZeneca-Impfstoffs stellt Reker fest:

Ich bin sehr froh, dass wir in Deutschland nun schon drei zugelassene Impfstoffe haben, bei denen eine Wirksamkeit nachgewiesen wurde. Manche Studien sagen, der Schutz vor Ansteckung sei bei AstraZeneca etwas schwächer als bei anderen. Selbst wenn das so sein sollte, ist unumstritten, dass AstraZeneca genauso wie die anderen Impfstoffe vor einem schweren Verlauf schützt. Geimpft zu sein – egal mit welchem der bei uns zugelassenen Impfstoffe – ist also auf jeden Fall besser, als nicht geimpft zu sein! Ich bitte die Kölnerinnen und Kölner, die Chance, sich impfen zu lassen, zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu nutzen. Um sich vor einer Ansteckung, die eine schwere Erkrankung nach sich ziehen kann, zu schützen, aber auch damit wir möglichst bald eine Herdenimmunität haben und nicht noch mehr Menschen an Covid-19 erkranken oder gar sterben.  

Maskenpflicht nun auch in Parks und Grünanlagen

Ab Morgen, Donnerstag, 25. Februar 2021, gilt auch im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Maskenpflicht und zwar freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr. Um auf die Ausweitung der Maskenpflicht hinzuweisen, sind im Auftrag der Stadt Köln Fahrrad-Rikschas im Einsatz, die bei Bedarf kostenlos OP-Masken an die Kölnerinnen und Kölner verteilen. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf überall dort, wo die Maskenpflicht gilt, auch nicht zum Rauchen abgenommen werden. Für die Dauer des Verzehrs von Speisen oder Getränken darf sie lediglich im Stehen und im Sitzen abgenommen werden.  

Positive Schnelltest-Ergebnisse sind dem Gesundheitsamt zu melden

Wer in Köln die Durchführung von Corona-Schnelltests anbietet, muss dies vorher beim Gesundheitsamt der Stadt Köln anzeigen. Jedes positive Testergebnis ist dem Gesundheitsamt zu melden. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Köln. Da Schnelltests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben, sollte zudem nach jedem positiven Schnelltest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. Bereits aus der Quarantäneverordnung des Landes ergibt sich: Wer ein positives Schnelltestergebnis hat, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben oder einen PCR-Test machen. Vom Ausgang des PCR-Tests hängt ab, ob eine Quarantäne weiterhin notwendig ist.  

770.594 Covid-19-Tests

Vom 25. Februar 2020 bis 22. Februar 2021 wurden von den Kölnerinnen und Kölnern 770.594 Abstriche genommen, davon 4,51 Prozent mit positivem Ergebnis. In den letzten sieben Tagen waren durchschnittlich 5,50 Prozent aller Befunde positiv.   

Virus-Mutanten nachgewiesen

In Köln wurden bislang (Stand 24. Februar) 584 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 160 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden automatisch auf die Coronavirus-Varianten getestet.    

Infektionsfälle in Schulen und Kitas

Aktuell gibt es an 59 Schulen 70 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie an 14 Schulen 16 infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 29 Kitas 36 infizierte Kinder und 17 infizierte Mitarbeitende in 13 Kitas. In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülerinnen und Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen.    

Infektionsfälle in Heimen

Aktuell gibt es in 23 Einrichtungen 36 positive Bewohnerinnen und Bewohner. Darüber hinaus gibt es zehn infizierte Mitarbeiter.  

Alle wichtigen Informationen und tagesaktuelle Zahlen sind im Internet abrufbar

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere Informationsseiten. Dort werden täglich aktuelle Zahlen veröffentlicht.   

Corona Virus

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Simone Winkelhog

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