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Ein neuer Schulhof zum Abschluss - Campus des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs bald vollständig fertiggestellt

stadt Koeln LogoDer Standort des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs (AMA) an der Brüggener Straße in Köln-Zollstock hat sich seit 2006 Stück für Stück zu einem modernen und attraktiven Schulcampus zusammengefügt. Den Abschluss der zahlreichen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen bildet in Kürze der neue Schulhof im nordöstlichen Bereich des Schulgeländes. Die Arbeiten hierfür starten im Herbst dieses Jahres.  

Horst Neuhaus, langjähriger Schulleiter des AMA, geht nach den Sommerferien in Ruhestand und hat während seiner Amtszeit einige Baumaßnahmen rund um "seine" Schule mitbetreut. Er freut sich, dass bald alles fertig ist und lobt die gute Zusammenarbeit mit der städtischen Gebäudewirtschaft und der Schulverwaltung.

Ein so gutes Ergebnis kommt nur zustande, wenn man vertrauensvoll zusammenarbeitet und wenn die Stadtverwaltung bereit ist, nutzerorientiert zu entscheiden, so der Oberstudiendirektor.  

Im Frühsommer 2006 startete das erste Projekt auf dem 20.414 Quadratmeter großen Areal. Mit der Errichtung eines Erweiterungsbaus wurde Platz für 49 Klassen- und Nebenräume geschaffen und so ermöglicht, dass die Nebenstelle des Berufskollegs in der Lotharstraße in Köln-Sülz aufgelöst wurde und in die Brüggener Straße ziehen konnte. Die feierliche Einweihung erfolgte 28 Monate später, im Oktober 2008.  

Nachdem 2008 die alten Toiletten- und Containeranlagen abgerissen wurden, konnte im Februar 2009 der Bau der neuen Einfach-Turnhalle mit vorgelagerter Toilettenanlage und einem überdachten Pausengang, begonnen werden. Der Gang verbindet Schule, Aula und Turnhallen. In diesem Bereich wurden anschließend, ab Januar 2011, die Außenanlagen neu gestaltet. Hierbei wurden eine neue Feuerwehrumfahrt sowie Parkmöglichkeiten an den Turnhallen und der Aula geschaffen, die Grünanlage und die Zuwegungen vom Bestandsgebäude zum Erweiterungsbau und zu den Turnhallen hergerichtet und das Gelände entlang der Brüggener Straße eingefriedet.  

Damit der Verwaltungstrakt und das Lehrerzimmer im Bestandsgebäude auch während seiner energetischen Sanierung weiterhin genutzt werden konnten, wurden diese vorab von Juli 2008 bis August 2009 umfangreich umgebaut. Dabei wurden nicht nur ein größeres Sekretariat mit angrenzender Teeküche geschaffen und die Büroräume der Schulleitung neu gestaltet, sondern auch drei Klassenräume zu einem zentralen Lehrerzimmer umfunktioniert und die Lehrer*innentoiletten erneuert.  

Von Juli 2010 bis September 2012 wurde das Bestandsgebäude aus den 1960er Jahren energetisch saniert. Dabei wurde die Gebäudehülle saniert, Fenster- und Türanlagen ausgetauscht und die gesamte Haustechnik mit Heizung, Sanitär- und Elektroinstallationen erneuert. Zur Verbesserung des baulichen Brandschutzes wurde ein neuer zweiter Rettungsweg errichtet. Der wertvolle Echtholz-Parkettboden wurde in allen Räumlichkeiten fachgerecht aufgearbeitet und an wenigen Stellen teilerneuert. Unterrichtsräume wurden mit modernen Medien und Lehrmitteln ausgestattet. Der Einbau von WLAN-Empfängern und -Verstärkern im Gebäude und an der Außenfassade, gewährleisten seither auf dem gesamten Campus, innen wie außen, einen gut funktionierenden WLAN-Empfang.  

Im März 2015 folgte die Sanierung der Aula, die auch von der Bezirksvertretung und örtlichen Verein genutzt wird. Seit August 2016 ist diese nicht nur vollständig barrierefrei, sondern verfügt neben neuer Haustechnik, neuem Boden wie einer speziellen Akustikdecke, auch über modernste Beleuchtungs- und Bühnentechnik, inklusive einer digitalen Induktionsanlage für Menschen mit einem reduzierten Hörvermögen. Die Bestandsturnhalle erhielt ab September 2018 bis Februar 2020 ebenfalls eine umfangreiche, energetische Grundüberholung und ist durch eine Umgestaltung jetzt auch vollständig barrierefrei.  

Nach gut 15 Jahren Baubetrieb, endet dieser mit der Sanierung des Schulhofs, die diese besondere Maßnahmenkette abschließt. Unter Berücksichtigung der bereits neu angelegten Flächen, der geänderten Bebauung und die angrenzenden Bestandsgebäude, wird die Schulhoffläche wieder hergestellt. Die Planungen sind bereits abgeschlossen und eine Firma für Freianlagenplanung beauftragt. Im Herbst 2021 starten die Arbeiten.  

Die Gesamtkosten aller abgeschlossenen Maßnahmen belaufen sich auf rund 24,5 Millionen Euro (brutto). Im Zuge der Sanierung des Bestandsschulgebäudes, worauf rund sechs Millionen Euro (brutto) der Gesamtkosten entfielen, konnten rund 800.000 Euro (brutto) über das Konjunkturpaket II (KP II) der Bundesrepublik Deutschland gefördert werden. Die Kosten für die anstehende Schulhofsanierung werden auf rund 200.000 Euro (brutto) geschätzt.

Das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg ist ein kaufmännisches Berufskolleg der Stadt Köln. Es ist nach Alfred Müller-Armack benannt, dem bekannten deutschen Nationalökonom und Urheber des Begriffs sowie Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft. Das AMA Köln umfasst eine Berufsschule für die Ausbildung bei Banken und in Verkehrs- und Logistikberufen, eine Berufsfachschule für die Vorbereitung auf einen kaufmännischen Beruf sowie eine Fachschule für das berufsbegleitende Studium zum staatlich geprüften Betriebswirt. Als Berufsfachschule ist das AMA Köln Mitglied im "Verbund Sportbetonte Schulen Köln" und "Eliteschule des Fußballs" des Deutschen Fußball-Bundes.

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sarala Christensen

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