das Kultur und Nachrichtenmagazin

zamus – Zentrum für Alte Musik in neuem Gewand und mit ‚grenzenlosem‘ Programm!

zamusKöln. Das zamus ist seit 2011 eine feste Institution in Köln für die Freund*innen der „Alten Musik“. Nun präsentiert sich das Zentrum für Alte Musik in neuem Gewand und mit einem vielfarbigen Herbstprogramm!

Die neue Homepage des zamus mit seinem umfangreichen Konzert- und Service-Angebot lädt ein, die vielfältige Welt der Alten Musik neu und anders zu entdecken.

Hier erfahren Sie mehr: www.zamus.de

zamus unlimited die kreative Konzertreihe des zamus und bietet die Möglichkeit, die Alte Musik in neuen Formaten oder an ungewöhnlichen Orten zu erleben.

Mit gleich sechs grenz- und spartenüberschreitenden (Gesprächs-)Konzerten bildet zamus unlimited dabei einen Schwerpunkt des Herbstprogramms 2019.

zamus unlimited

Die kreative Konzertreihe des zamus

Alte Musik in neuen Formaten und an ungewöhnlichen Orten

zamus unlimited ist die kreative Konzertreihe des zamus und bietet die Möglichkeit, die Alte Musik in neuen Formaten oder an ungewöhnlichen Orten zu erleben. Nach den Konzerten stehen die Musiker*innen für Gespräche zur Verfügung – eine einzigartige Gelegenheit, die Instrumente hautnah zu erleben. Ein bunter zamus-Herbst für Alte-Musik-Fans und ein neugieriges Publikum!

Termin/Programmübersicht

Oktober / November 2019 - zamus unlimited

Sa. 5. Oktober 2019, 19.30 Uhr: Stately and Majestical sounds

zamus, Heliosstraße 15, 50825 Köln

Gesprächskonzert mit Jean-François Madeuf und Lola Soulier

Mit Ludus Instrumentalis

Barock- oder moderne Trompete? Mit Jean-François Madeuf und Lola Soulier machen wir uns auf die Suche nach dem originalen und intensiven Klang der Barocktrompete und der Barockoboe. Die zwei bekannten Musiker und Musikwissenschaftler setzen sich schon lange mit dem Repertoire des 18. Jahrhunderts auseinander. Madeuf ist seit vielen Jahren in zahlreichen französischen, europäischen oder außereuropäischen Barockensembles tätig , so bei Les Arts Florissants, Le Concert Spirituel, Les Talents Lyriques, La Petite Bande oder dem Bach Collegium Japan… Er ist bislang noch einer der seltenen Musiker, die die Naturtrompete und das Naturhorn auf historisch informierte Weise spielen, ohne die für Kompromissinstrumente erst seit fünfzig Jahren erfundenen und heutzutage meist verwendeten Korrekturlöcher.

Das Ensemble widmet sich vor allem der Aufführung und der Erforschung des Triosonaten-Repertoires aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf Originalinstrumenten. Das Ensemble Ludus Instrumentalis wurde bereits bei mehreren Wettbewerben mit 1. Preisen ausgezeichnet, wie dem zweiten Berliner-Bach-Wettbewerb oder dem “Förderpreis Alte Musik 2016”, Saarland und spielt Werke von Telemann, unter anderem die D-Dur Suite und Ausschnitte aus der Tafelmusik von Telemann.

Sa. 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr:

Er durchbrach die Schranken des Himmels

Aula des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums, Blücherstraße 15 - 17, 50733 Köln

Ensemble Amarilli, Duo Merzouga und Sprecherin Ulrike Schwab

18.30 Uhr: Führung Planetarium Nippes (40 Minuten).

Begrenzte Teilnehmerzahl! Zusätzliche Anmeldung für die Führung notwendig

unter: info@zamus.de

Die Begegnung des Alte-Musik-Ensembles Amarilli mit dem Klangkunst- Radioautoren-Duo Merzouga sucht neue Schnittstellen: ein Konzertprogramm, das auch Live-Hörspiel ist, das zwischen den Polen komponierter und improvisierter, Alter und Zeitgenössischer Musik

oszilliert. Im Zentrum stehen Leben und Werk des Musikers und Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel. Das Spannungsfeld zwischen Herschels Alltag als Musiker, dem Zusammentreffen mit einflussreichen Persönlichkeiten der Zeit und seiner Hingabe an die Faszination des Weltalls wird musikalisch übersetzt durch die Begegnung der Musik Herschels und seines Umfelds mit dem von Ensemblemitglied Philipp Spätling für das Programm komponierten Zyklus Distances in space. Mit Elektronik und präpariertem E-Bass entwickelt das Duo Merzouga aus dem Moment heraus ihre formbewusste klangkünstlerische Musik. Tagebucheinträge und Briefe werden von Ulrike Schwab gelesen und öffnen Perspektiven auf das Denken und Wirken des Musikers und Astronomen.

So. 10. November 2019, 11.00 Uhr (!): La récréation de Bach

Ort: t.b.a.

Les voyageurs

Cécile Dorchêne, Joanna Kuszcza, Jonathan Keren, Ira Givol,

Michael Borgstede

Bereits während seiner Lehrjahre in Lüneburg kopierte Johann Sebastian Bach in der ortsansässigen St. Michaelis Bibliothek die Musik vieler italienischer und französischer Komponisten seiner Zeit. Viele der späteren Kompositionen Bachs wurden von dieser Neugier auf französische Musik inspiriert, so auch die «Sechs französischen Suiten für das Clavecin» und die berühmten Cellosuiten. Inspiriert von Bachs Musik ist auch die in diesem Programm erklingende Uraufführung, in der der israelische Komponist und Geiger Jonathan Keren Bezug nimmt auf die Französische Suite Nr.3 für Cembalo.

Sa. 16. November 11.00 Uhr (!) : Battling Barbara

Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln

Der erste barocke Poetry-Slam zum 400. Geburtstag von Barbara Strozzi!

Anna Herbst, Fabian Navarro,

Le Parnasse musical und Jugendliche

Der deutsche Vizemeister im Poetry Slam, Fabian Navarro und die Kölner Sopranistin Anna Herbst mit ihrem Ensemble lassen in einem Crossover-Konzert moderne Texte und Alte Musik zu einem spannenden, witzigen und emotionalen Gesamtkunstwerk verschmelzen. Zum 400. Jubiläum der berühmten italienischen Komponistin und Klang-Poetin Barbara Strozzi werden unter anderem ihre Werke L‘eraclito amoroso oder Lagrime mie aufgeführt. Fabian Navarro veröffentlicht Texte in Anthologien, der Titanic und der ZEIT. Er präsentiert  in dieser außergewöhnlichen Matinée witzige und pointierte Texte zu den Themen Künstlerleben, Improvisation, Schreiben und Musizieren.

Fr. 22. November, 19.30 Uhr: Viola da gamba versus Viola da brazzio:

Wettstreit zweier Familien

zamus, Heliosstraße 15, 50825 Köln

Gesprächskonzert mit pellegrino und Exquisite Noyse

und Michael Pilger, Gambenbauer aus Köln / Johannes Löscher, Geigenbauer aus Köln

Die Ensembles pellegrino und Exquisite Noyse spielen auf einem Renaissancegambensatz bzw. auf Renaissancegeigen und beschäftigen sich intensiv mit dem mehrstimmigen Repertoire um 1500. Für dieses Gesprächskonzert wird ein musikalischer Querschnitt aus der Musik des frühen 16. Jahrhunderts ausgewählt und auf den verschiedenen Instrumenten gespielt, um die klanglichen Unterschiede der beiden Instrumentenfamilien für ein Publikum erlebbar zu machen; einzelne Werke werden auch von beiden Ensembles im unmittelbaren Vergleich vorgetragen.

Auf dem Programm stehen Werke von Arcadelt, Josquin, Isaac, Senfl, Ortiz, Févin oder Ruffo, gespielt.

Michael Pilger wird zur Geschichte der Gambe, zu den Besonderheiten der Renaissancegamben im Allgemeinen und zur Idee seines Modells im Besonderen einen Vortrag halten. Johannes Löscher wird über Idee, Entwicklung und bauliche Eigenarten der frühen Geigeninstrumente sprechen. Im Anschließend laden die Künstler und Instrumentenbauer zum  Gespräch über das gespielte Repertoire und die instrumentenbaulichen Besonderheiten.

So. 1. Dezember, 17.00 Uhr zamus meets Chamber Remix Cologne

Kunsthaus Rhenania (Halle), Bayenstrasse 28 50667 Köln

Live Acoustics: Solisten des CBO (Cölner Barockorchester)

Live Remix: Udo Moll – Live Elektronik (Köln)

Das zamus präsentiert im ersten Teil des Konzerts das Cölner Barockorchester. Die Musik soll für eine Kammer bzw. einen kleinen Saal konzipiert sein und ist somit im eigentlichen Sinne des Wortes Kammermusik. Im zweiten Teil des Konzerts wird ein Remix bzw. eine elektronische Weiterverarbeitung aufgeführt. Der Remixer hat dabei die Aufgabe, aus dem aufgenommen Tonmaterial eine eigene Musik zu kreieren. Erlaubt ist, was möglich ist. Ob digital oder analog, ob Lounge und Experimentell, es wird schnelles Handeln und Spontanität gefordert, um in der Kürze der Zeit ein neues und spannendes Klangbild zu erzeugen. Als weitere Ebene darf zu diesen Klängen erneut akustisch gespielt werden.

Eintrittspreise  12 / 8 € (außer Chamber Remix Cologne: 9€ / 7€)

Tickethotline: +49 221 9874 38 21 oder tickets@zamus.de sowie an der Tageskasse

50 € für alle Konzerte

Veranstalter 

Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. //  zamus – Zentrum für Alte Musik Köln

Heliosstraße 15  //  D-50825 Köln  //  info@zamus.de   //  Tel: 0221 9874 38 21

www.zamus.de 

Mit freundlicher Unterstützung von Stadt Köln / Kulturamt, RheinEngerie Stiftung Kultur

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