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Keine Vertreibung der Mieter der Von-Ketteler-Str.

Flugblätter mit u.g. Inhalt wurden vor dem Rathaus verteilt. Auch Bezirksvorsteher Norbert Fuchs wurden die Informationen überreicht.

protest_von_ketteler_strasseChristliche Wohnungsgesellschaft DeWoG entdeckt ihr Herz für die Besserverdienen.

Die Siedlung von-Ketteler-Straße 4 - 22 in Köln- Höhenhaus baute Anfang der 60iger Jahre die DeWoG. Die fünf
Reihenhäuser stehen zwischen weiten Grünflächen, mit schönen alten Bäumen.
Hier können Kinder spielen, Mieter sich treffen.
Die DeWoG ist eine christliche (Katholische) Wohnungsgesellschaft.
Die Häuser baute sie für ehemals Obdachlose und Geringverdiener. Sie sollten den Platz haben, um Familien gründen; die Mieten bezahlen zu können. In der Zeit des "Wirtschaftswunders" klappte das auch. Arbeit war zu haben, die Löhne stiegen.
Doch die Zeiten des Wunders sind vorbei.
Erwachsene ohne Arbeit, Jugendliche ohne Hoffnung führen zu Unruhe,
Aggresion und Drogen.
Steigende Polizeieinsätze und Vandalismus waren die Folge. Statt wie etwa die GAG den Problemen mit Sozialarbeitern, Renovierung der Siedlung zu begegnen, ließ die DeWoG frei gewordene Wohnungen leerstehen, renovierte häufig nicht einmal das Nötigste.
2008 wurde klar, warum die DeWoG die Siedlung fallen ließ. Sie will die
Häuser abreißen. Stattdessen sollen Wohnungen und Einfamilienhäuser für
Besserverdienende hin. Angeblich seien die Fundamente der Häuser marode.
Doch keines der Fundamente wurde durch Freilegen überprüft. In der
Bezirksvertretung wurden die Pläne der DeWoG durchgewunken. Politik & DeWoG haben in der Krise ihr Herz für Besserverdienende entdeckt.
Die Politik verzichtete sogar in ihrem Planungsverfahren auf einen "Sozialplan" für die Mieter. Die DeWoG zog ihren Wachdienst aus der Siedlung zurück, sodass sich randalierende Jugendbanden in der Siedlung breitgemacht haben. Den Mietern predigte die DeWoG, zieht aus, es wird abgerissen.
Alleingelassen von der Politik und ihrer christlichen Wohnungsgesellschaft gaben die meisten Mieter auf, und zogen aus, in Wohnungen, die teuerer und kleiner sind.
Hilfe von der DeWoG bekamen sie gar nicht, oder kaum. Zum Verlust ihrer
Siedlung und Nachbarschaft kommen teuere Wohnungen und der ganze Umzugsstress.
Jetzt reicht es
Die verbliebenen 10 Mietparteien haben jetzt einen Mieterrat gegründet.
Sie fordern mindestens:
. angemessenen Ersatzwohraum, sowohl, was die Miete, als die Größe betrifft,
. Wohnungen im Viertel, . Übernahme aller Umzugskosten und
Renovierungskosten, . verbindliche und schriftliche Zusagen.

Unterstützen Sie mit uns zusammen diese Forderung.
Fragen Sie Ihren Bezirksvertreter, was seine Partei unternimmt, um die Mieter zu schützen.
Wenden Sie sich an den Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs. Bitten Sie ihn, dafür Sorge zu tragen, daß die Mieter anständig und korrekt behandelt werden.
Sprechen Sie die DeWoG an, ob sie sich bei den letzten 10 Mietparteien, nicht sozial verhalten will.

DeWoG
Mevissenstr. 14
50668 Köln
Prokurist Müller
Tel.: 0221-7745850

Die Politik bitten wir als SSM zu überlegen, ob die Siedlung wirklich abgerissen werden soll. Köln-Mülheim hat preiswerten Wohnraum bitter nötig.
Diesen Monat haben sich die Pläne der DeWoG als untauglich erwiesen. Sie hat bei ihrer Planung auf dem Siedlungsgelände einen Abwasserkanal übersehen, der nicht überbaut werden darf. In der Eile mit der man die Mieter überrollt hat, war man zu schlampig.
Jetzt müssen alle Pläne neu gemacht werden und genehmigt werden. Für die Politik und die DeWoG eine Möglichkeit innezuhalten und sich auf ihre sozialen und christlichen Wurzeln zu besinnen.
Es gibt genug freie Flächen und deshalb keinen Grund Menschen mit wenig Geld ihre Wohnungen für Besserverdienende wegzunehmen.

----------------------------------
V.iS.d.P Martin Massip, Rainer Kippe / Düsseldorferstr. 74, 51063 Köln

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