Todesstrafe: Hinrichtungen steigen weltweit an – mehr Exekutionen besonders in Iran und Saudi-Arabien

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Der neue Bericht von Amnesty International zur weltweiten Anwendung der Todesstrafe zeigt für 2021 eine besorgniserregende Zunahme von Hinrichtungen und Todesurteilen. Im Iran verzeichnet die Organisation die höchste Zahl an dokumentierten Exekutionen seit 2017. Mit der Aufhebung von Coronamaßnahmen in vielen Ländern fällten auch Gerichte wieder mehr Todesurteile. Trotz dieser Rückschritte weist 2021 insgesamt die zweitniedrigste Anzahl an dokumentierten Hinrichtungen weltweit seit 2010

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Katar: FIFA sollte Arbeitsmigrant_innen entschädigen

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Die FIFA sollte mindestens 440 Millionen US-Dollar für Arbeitsmigrant_innen bereitstellen, die in Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft in Katar Menschenrechtsverletzungen erlitten haben. Dies fordert Amnesty International in einem neuen Bericht sechs Monate vor Beginn der WM.

BERLIN, 18.05.2022 – In einem offenen Brief, den Amnesty International zusammen mit dem Bericht „Predictable and preventable. Why FIFA and Qatar should remedy the 2022 World Cup abuses” veröffentlicht, fordern

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Türkei: Verurteilung Osman Kavalas ist reinste Willkür

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In einem politisch motivierten Prozess wurde der Kulturförderer und Menschenrechtsaktivist Osman Kavala heute in Istanbul wegen angeblichen versuchten Staatsumsturzes zu „erschwerter lebenslanger Haft“ verurteilt. Amnesty International kritisiert diese Entscheidung, die die mangelnde Unabhängigkeit der türkischen Justiz zum Ausdruck bringt. Osman Kavala ist sofort freizulassen.

BERLIN, 25.04.2022 – Zur heutigen Verurteilung von Osman Kavala sagt Amke Dietert, Türkei-Expertin bei Amnesty

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Myanmar: Internationale Gemeinschaft muss mehr zum Schutz von Demonstrierenden tun

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BERLIN, 22.04.2022 – Trotz großer Gefahren halten Aktivist_innen in Myanmar ihren friedlichen Protest gegen das Militärregime aufrecht. Amnesty International fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Demonstrierenden durch die Verhängung eines globalen Waffenembargos umfassend zu schützen.

In den vergangenen Monaten konnte Amnesty International 17 Menschen interviewen, die in fünf Bundesstaaten und Regionen Myanmars an friedlichen Protesten teilgenommen hatten. Sie trotzen damit dem

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Iran: Fehlende medizinische Versorgung in Gefängnissen – Menschen werden dem Tod überlassen

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Iranische Gefängnisbehörden verletzen in schockierendem Ausmaß das Recht auf Leben, indem sie kranken Gefangenen die lebensrettende medizinische Versorgung verweigern. Die Behörden leiten weder Untersuchungen zu den Todesfällen in Haft ein noch ziehen sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft, so Amnesty International in einem neuen Bericht.

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Ukraine: Butscha nur Spitze des Eisbergs – Amnesty-Recherchen belegen weitere Verbrechen durch russische Truppen

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Russisches Militär hat wiederholt unbewaffnete Menschen in deren Häusern oder auf offener Straße erschossen und in mindestens einem Fall eine Frau mehrfach vergewaltigt, nachdem ihr Mann getötet wurde. Einige dieser Tötungen stellen außergerichtliche Hinrichtungen dar. Das belegen neue Amnesty-Recherchen in der Region um Kiew.

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Katar: Zwangsarbeit im Sicherheitssektor – Unternehmen arbeiteten auch für die Vorbereitung der WM

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Arbeitsmigrant_innen erleiden im privaten Sicherheitssektor Katars schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, die teilweise Zwangsarbeit entsprechen – so ein neuer Bericht von Amnesty International. Betroffen sind unter anderem Unternehmen, die Dienstleistungen für zahlreiche Infrastrukturprojekte erbracht haben, die während der bevorstehenden

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