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Hongkong war Westberlin für Chinesen

Xu Pei KolumneBevor Briten ihre Kolonialmacht über Hongkong 1997 an Peking abgaben, war Hongkong wie Westberlin für Chinesen unter kommunistischer Diktatur. Statt einer Mauer musste man einen Fluss überqueren, um Hongkong zu erreichen, viel mehr Flüchtlinge kamen dabei ums Leben, als an der Berliner Mauer.

1841 trafen die britischen Kolonialisten eine kantonesische Gemeinde von etwa 5000 bis 7000 Bewohnern in der heutigen Weltstadt. In britischer Hand wurde Hongkong bereits vor dem zweiten Weltkrieg eine kantonesische Millionenhafenstadt. Wegen der japanischen Invasion fanden auch Chinesen, die kein Kantonesisch sprechen, in Hongkong einen Zufluchtsort.

1941 hat Japan Hongkong besetzt. 1945 wollte die Republik China Hongkong übernehmen, aber Churchill war dagegen. Als Mao in Peking „die Volksrepublik China“ ausrief, erkannte die britische Regierung unter den Rechtsstaaten als erste das kommunistische China an, um Hongkong weiter für sich zu behalten.
Gleichzeitig flohen Einwohner aus dem ganzen Land vor kommunistischem Terror nach Hongkong.

1951 wurde wegen der großen Flüchtlingswelle Visumpflicht für Chinesen eingeführt, aber die Flüchtlinge durften bleiben, wenn sie an der Grenze nicht erwischt wurden.

1962 gab es eine zweite Fluchtwelle wegen einer Hungersnot durch Maos Größenwahn - den sogenannten „Großen Sprung nach vorne“.
Nach Maos Tod waren bis zum Jahr 1980 weitere 400,000 Chinesen nach Hongkong geflohen. Um diese Zeit hatte Hongkong bereits 5 Millionen Einwohner, meistens Flüchtlinge aus kommunistischem China.

Als 1984 Briten mit Kommunisten über die Rückgabe von Hongkong sprachen, meldete sich Chiang Ching-kuo, der Präsident der Republik China in Taiwan zu Wort, weil der Vertrag mit den Briten über Hongkong vom Jahr 1843 in seiner Hand lag. Leider haben sich die Hongkonger nicht dafür interessiert. Wenn sie damals die Briten dazu bewegt hätten, Hongkong an die Republik China zurückzugeben, dann hätten sie ihre Freiheit seit 1997 nicht eingebüßt.

Nach der Rückgabe hat die KP Chinas pro Tag 150 Unterstützern ermöglicht, nach Hongkong umzuziehen. Diese Rotchinesen bereiten Hongkong immer mehr Probleme.

Nun muss der Kampf um die Freiheit in Hongkong auf Straßen geführt werden.
Bereits sechs junge Hongkonger haben aus Protest gegen das Kommunistische Regime den freien Tod gewählt.

Quelle Text: XU Pei / http://xu-pei.bluribbon.de/willkommen-welcome/

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