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Was sind Chinesen?

Xu Pei KolumneWegen der Pandemie Made in Wuhan sind etliche Chinesen in Italien Opfer rassistischer Übergriffe geworden. Dabei leiden die Chinesen am meisten unter dem KP-Regime in Peking, das nicht nur die Pandemie verursachte.

In der chinesischen Tradition werden diejenigen Menschen als Chinesen (華人) bezeichnet, die sich mit den konfuzianischen Grundwerten wie z.B. Güte, Rechtschaffenheit identifizieren. Diejenigen, die sich gegen die universellen Grundwerte verstoßen, werden sogar als Unmenschen betrachtet, keinesfalls als Chinesen. Seit der kommunistischen Machtergreifung in der Republik China 1949 sind alle Festlandschinesen über das sinnentleerte, formentstellte Rotchinesisch systematisch entwurzelt. Das Rotchinesisch wird seit 2004 in den U-Booten des KP-Regimes namens „Konfuzius-Institute“ weltweit verbreitet. Als ich mit 22 Jahren zum Studium nach Deutschland kam, war ich eine kommunistisch infizierte Rotchinesin. Dank der Freiheit in Deutschland konnte ich mich bewusst von der kommunistischen Indoktrination befreien und zur chinesischen Tradition bzw. Kultur bekehren. Das traditionelle Chinesisch, das in der Republik China auf Taiwan verwendet wird, habe ich in Deutschland erlernt und gebe es als Sprachunterricht weiter.

Dank des Internets lerne ich Erfahrungen und Erkenntnisse der Chinesen weltweit kennen, die dem KP-Regime Widerstand leisten. Ich fühle mich von ihnen ermutigt und bestätigt. Hier möchte ich zwei beispielhafte Chinesen vorstellen.

Einer der wahrhaftigen Schriftsteller

Theoretisch muss die freiheitliche demokratische Grundordnung in Deutschland auf jeden Fall aufrechterhalten werden. Leider hat die KP Chinas mit ihrer Wirtschaftsmacht diese Ordnung aus den Fugen gebracht. Beispielsweise durfte der größte Unrechtsstaat als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2009 erscheinen. Dagegen wehrte ich mich unter anderem mit dem Beitrag „Drei Chinesen im Geist der weißen Rose“ , in dem ich drei Kollegen vorstellte, die das KP-Regime wegen ihrer Veröffentlichungen in der Partnerstadt von Leipzig, Nanking, mit Haft verfolgte.

Darunter befand sich Yang Tianshui (1961-2017). Seit ich 2003 das chinesische Internet besuche, lernte ich zuerst seine Werke dann seine Person zu schätzen. Er und andere aufrichtige Chinesen geben die aktuelle Lage in Rotchina wieder, was die KP Chinas und die westlichen „Schönredner der Diktatur“ bloßstellt. Während das KP-Regime in Peking die wahrhaftigen Autoren zur Sklavenarbeit hinter der Mauer zwingt, schickt es seine Propagandaoffiziere wie Mo Yan in die Welt, um als chinesischer Autor den Allgemeinsinn für die Gerechtigkeit zu betäuben und die Welt zu benebeln.

Nachdem Yang Tianshui siebzehn Jahre im Gefängnis ausharrte, wurde Mo Yan als Berufslügner der KP Chinas mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Dabei hatten sich die beiden Autoren mit den Demonstranten solidarisiert, als 1989 die Studenten in Peking demonstrierten. Nachdem das KP-Regime mit den Panzern die Demonstranten niederwalzte, entpuppte sich Mo Yan als Wendehals, während Yang Tianshui trotz des Terrors für die Freiheit kämpfte.
Drei Tage vor dem ersten Gedenktag des Tiananmen-Massakers ließ das KP-Regime Yang Tianshui für zehn Jahre hinter Gitter verschwinden. Da war Yang Tianshui gerade 29 Jahre alt. Als er 2005 zum vierten Mal eingesperrt wurde, schrieb er noch einen Essay, um die Hongkonger bei ihrem Widerstand gegen das KP-Regime zu unterstützen, das die Freiheit in Hongkong durch die Einführung eines Paragraphen beschneiden wollte.

Yang Tianshui gehört zu den heldenhaften Chinesen, die sich nicht vom KP-Regime brechen lassen. Die Zeugenberichte über ihre erlittenen Foltern in Rotchina übertreffen an Grausamkeit die Foltermethoden im Roman „1984“ und die „CIA-Methoden“ beim Verhör der Terroristen.

Einer der unbekannten Helden

Liu Chengjun (1970-2003), dem Yang Tianshui im Juli 2004 als Held einen Beitrag widmete, gehörte zu den Falun Gong-Praktizierenden, die zu Tode verfolgt worden sind. Yang schrieb: „Wie viele Leute in Festlandchina verfügen über die Fähigkeit und den Mut, die moderne Technik gegen die korrupte Diktatur einzusetzen? Außer Liu Cheng-jun und seinen Mitpraktizierenden gibt es niemanden, der es vollbracht hat. Ihre Tat lehrte die Machthaber das Fürchten und erfreute die Freiheitskämpfer...“ Liu hat dazu beigetragen, dass im März 2002 ein städtisches Kabelfernsehen angezapft wurde, um den Film „Inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking“ zu zeigen, mit dem die KP Chinas das Volk gegen Falun Gong aufhetzen wollte. Während er Liu Chengjun bewunderte, prangerte er die KP-Diktatur an, die stets gegen ihre eigenen Worte und ihre selbst erlassenen Gesetze verstößt. Selbst die Justiz verkommt zum Folterinstrument der KP Chinas.

Am 26. Dezember 2003 wurde der 33-Jährige Liu Chengjun im Gefängnis zu Tode gefoltert. Am gleichen Tag wurde sein blutiger Körper gegen den Willen seiner Familienangehörigen eingeäschert. Liu gehört zu den unzähligen Chinesen, die das KP-Regime wegen ihrer Einsätze für die Wahrheit umgebracht hat. Allein die Zahl der verifizierten Todesopfer durch die Falun Gong-Verfolgung seit 1999 in Rotchina beträgt 4316 (Stand vom 7. März 2020 https://library.minghui.org/category/32,,,1.htm). Ungezählt sind diejenigen Helden, die durch den kommunistisch organisierten Organraub ermordet worden sind und weiterhin ermordet werden, und das nur wegen ihres Glaubens an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit“ .

Quelle Text: XU Pei - http://xu-pei.bluribbon.de/willkommen-welcome/

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