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Interview-Reihe zum Thema Resilienz "Mit innerer Stärke Krisen in Chancen verwandeln - Wilhelm Ruprecht Frieling"

Autor und Verleger Wilhelm Ruprecht Frieling Foto Malte KlauckIm 5. Interview spricht der Autor und Verleger Wilhelm Ruprecht Frieling mit unserer Redakteurin Regina Nußbaum über die Verarbeitung einer miterlebten Gewalttat durch eine Vorwärtsstrategie. Frielings Motto lautet: „Folge deinem Stern!“. Welche Wirkung eine positive Grundhaltung, Geduld und Selbstvertrauen auf die Karriere haben kann, lesen Sie hier: 

Autor und Verleger Wilhelm Ruprecht Frieling • Foto ©Malte Klauck 

Regina Nußbaum: „Welche Bedeutung hat für Sie Resilienz, Herr Frieling?“

Ruprecht Frieling: „Offen gestanden, der Begriff »Resilienz« zählt nicht zu meiner Alltagssprache. Ich verwende eher Begriffe wie »Widerstandskraft« oder »Krisenbewältigung« in schwierigen Situationen. Und da habe ich durchaus Fälle erlebt, wo diese Kraft vonnöten war.“ 

Regina Nußbaum: „Können Sie ein persönliches Beispiel nennen?“ 

Ruprecht Frieling: „Im vergangenen Jahr besuchte ich einen medizinischen Fachvortrag des von mir hoch geschätzten Hepatologen Prof. Dr. Fritz von Weizsäcker in der Berliner Schlosspark-Klinik und wurde dabei Augenzeuge eines furchtbaren Verbrechens: Ein drahtiger Mann mit kurzgeschorenen grauweißen Haaren stürzte sich auf den bekannten Arzt und rammte ihm wortlos ein Messer in Kopf, Hals und Brust. Dr. Weizsäcker ging sofort zu Boden und blieb regungslos liegen. 

Blut spritzte. Eine dunkelrote Lache breitete sich auf dem Fußboden aus. Verzweifelt versuchten Anwesende, die starke Blutung zu stillen. Sanitäter und Ärzte eilten herbei und wollten den leblosen Körper reanimieren. Eine halbe Stunde hatten wir noch Hoffnung, denn wer denkt schon gleich an Tod? – Doch alles war vergebens. Prof. Dr. Fritz von Weizsäcker wurde in seiner eigenen Klinik Opfer eines vollkommen sinnlosen Gewaltverbrechens. Es war ein unglaublicher Schock.“ 

Regina Nußbaum: „Wie haben Sie auf diese grausige Tat reagiert?“ 

Ruprecht Frieling: „Nie zuvor war ich Augenzeuge eines derartigen Gewaltverbrechens, nie zuvor fühlte ich mich derart hilflos. Das läuft komplett anders als im Kino. Die Verrohung unserer Gesellschaft, Gewaltbereitschaft und mangelnder Respekt vor dem Wert des Lebens wurde mir überdeutlich vor Augen geführt. Und entsetzt reflektiert man, wie leicht man selbst direkt oder indirekt Opfer des täglichen Wahnsinns werden kann. 

Nachdem der erste Schock abgeklungen war, nutze ich eine Vorwärtsstrategie. Ich öffnete mich und sprach öffentlich über den brutalen Vorfall. Auf diese Weise machte ich mir buchstäblich Luft, um meine eigene Beschädigung möglichst gering zu halten. Beispielsweise schilderte ich in meinem Newsletter das Geschehen und bat meine Leser, sich dazu zu äußern. Ich bekam mehr als 120 wundervolle Zuschriften mit Tipps, wie mit einem derartigen Erlebnis bestmöglich umzugehen ist. Das half enorm. 

Einig waren sich alle in einem Punkt: Verdrängen ist der falsche Weg. Viele schrieben mir, wie unwohl sie sich selbst in einer Gesellschaft fühlen, die zunehmend gewaltbereit und aggressiver wird. Künstler-Kollegen waren ehrlich genug, zuzugeben, dass sie selbst mit mulmigem Gefühl auf die Bühne gehen und ins Publikum spähen.“ 

Regina Nußbaum: „Hatte das Erlebnis auch Auswirkungen auf Ihre berufliche Tätigkeit?“

Ruprecht Frieling: „Auf jeden Fall. Kurz nach dem Attentat las ich auf der BuchBerlin öffentlich aus meinen Büchern. Als während des Vortrags plötzlich ein Zuhörer aufstand und Richtung Bühne ging, wo ich am Pult las, schaute ich argwöhnisch und nahm instinktiv eine Abwehrhaltung ein. Dabei setzte der Gast sich nur auf einen freien Platz in der ersten Reihe, um besser hören zu können.

Resilienz bedeutet in diesem Zusammenhang für mich, sich nicht verängstigen zu lassen, keinesfalls auf das Grundrecht der freien Meinungsäußerung zu verzichten oder gar die Kunstfreiheit im vorauseilenden Gehorsam gänzlich aufzugeben.“

Regina Nußbaum: „Wie sieht für Sie eine resiliente Lebenshaltung als Autor und Verleger aus, und welche Rolle spielt dabei der Humor?“ 

Ruprecht Frieling: „Mit Humor und einer grundsätzlich positiv-optimistischen Einstellung zum Leben und zur Arbeit geht alles besser. Das berühmte halb leere Glas Wein wird positiv zum halb vollen Trinkgefäß, das noch einen Kelch voller Genüsse bietet. Ich versuche, stets das halb volle statt des halb leeren Glases zu sehen. Über jede Pflanze, die blüht, und über jeden Menschen, der lacht, freue ich mich.

Ein in sich positiv gestimmter Charakter ist widerstandsfähiger, also resilienter, gegen unerwartete Ereignisse und Schicksalsschläge.“ 

Regina Nußbaum: „Gibt es für Sie einen Zusammenhang zwischen Resilienz und der Karriere als Autor und Verleger?“ 

Ruprecht Frieling:Eigene Gedanken, Selbstvertrauen, Geduld und der Glaube an die eigene Kraft sind passende Schlüssel, welche Türen auf dem einmal eingeschlagenen Weg zum Schriftsteller öffnen können. Ein federleichter Schlüssel kann ein tonnenschweres Tor ohne Kraftanstrengung öffnen. Ebenso leicht können positive Gedanken, Empfindungen und Willenskraft Berge versetzen.

Alles ist erreichbar. Neben der Technik und dem Handwerk kann auch die Kunst des Schreibens in einem gewissen Maße erlernt werden, indem unnötige Ängste abgebaut werden. Typische Blockaden aus Ehrfurcht werden zum Beispiel immer dann aufgebaut, wenn ein Autor sich ausschließlich an den Meistern der Weltliteratur orientiert. Er hat zwar den Wunsch, Neues zu beschreiben, sieht jedoch »den Wald vor lauter Bäumen« nicht. Da gilt es, auf die eigene Kraft zu vertrauen und dem eigenen Stern zu folgen.“ 

Regina Nußbaum: „Wie würden Sie heutzutage ein erfolgreiches Leben definieren?“

Ruprecht Frieling: „Wird der Tag mit positiven Gedanken begonnen, glättet sich manche Zornesfalte, und die Dinge nehmen eine glückliche Wendung. Zwischen Worten und Gedanken besteht eine enge Wechselwirkung. Goldene Worte erzeugen gute Gedanken, und positive Gedanken beflügeln wiederum Auswahl und Charakter der Worte. Ein erfolgreicher Mensch bedient sich bewusst dieses Wechselspiels und setzt es ein. 

Erfolg an materiellen Gütern zu messen, ist ein Irrweg. Nachhaltiger ist es, zu sich selbst zu finden, eigene Talente und Fähigkeiten zu entwickeln und das Beste aus den gegebenen Bedingungen und Möglichkeiten zu machen. Es zahlt sich immer aus, dem eigenen Stern zu folgen und sich selbst treu zu bleiben. Dann stellt sich übrigens der materielle »Erfolg« ganz von selbst ein.“ 

Regina Nußbaum: „Halten Sie es für sinnvoll, Resilienz als Unterrichtsfach einzuführen?“

Ruprecht Frieling: „Die Bestärkung des Vertrauens auf die eigene Kraft, die Unterstützung der Entwicklung von Selbstvertrauen und die Förderung der eigenen Willensbildung sollte Grundlage jeder pädagogischen Handlung sein. Dazu braucht es kein eigenes Unterrichtsfach. Stets sollte Nachwuchs motiviert und Neues gefördert werden. 

Die Vermittlung eines grundsätzlich positiven Weltbilds durch eigenes Vorbild trägt dazu bei, eigenständige Persönlichkeiten herauszubilden, die später in Natur- und Geisteswissenschaften sowie im Bereich der schönen Künste Leistungen erbringen. 

Ich bin mir dabei natürlich darüber im Klaren, dass die Realität in Elternhaus, Schule, Lehre sowie in der gesamten Gesellschaft meilenweit von diesem schlichten Anspruch entfernt sind.“ 

Regina Nußbaum: „Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Resilienz für unsere Zukunft?“ 

Ruprecht Frieling: „Die Fähigkeit zur Herausbildung eigenständiger Persönlichkeiten mit breitem Allgemeinwissen ist meines Erachtens zwingend für jede Gesellschaft, die überleben will.“ 

Regina Nußbaum: „Wie sieht Ihre persönliche Resilienz-Rezeptur aus?“ 

Ruprecht Frieling: „Eine empfehlenswerte Verhaltensregel formulierte der große amerikanische Humorist Samuel Langhorne Clemens. Der unter seinem Pseudonym Mark Twain weltbekannte Verfasser des »Tom Sawyer« und anderer unvergesslicher Jugendromane schrieb zum Thema: »Halten Sie sich fern von denjenigen, die versuchen, Ihren Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben Ihnen das Gefühl, dass auch Sie selbst groß werden können.«“ 

Regina Nußbaum: „Vielen Dank für das Gespräch.“ 

Zur Person: 

Ruprecht Frieling ist ein deutscher Sachbuchautor, Verleger und Produzent. Bekannt wurde er mit dem Unternehmen Frieling-Verlag Berlin als Dienstleister für sich selbst publizierende Autoren (Self-Publisher). 

Frieling wuchs in Oelde/Westfalen auf. 1968 zog er nach West-Berlin, wo er nach Ausbildungen zum Fotografen und Redakteur journalistisch tätig war. Er veröffentlichte in deutschen und US-amerikanischen Magazinen wie Börsenblatt des deutschen Buchhandels, Westermanns Monatshefte, Memo, Der Feinschmecker, Weltwoche, The New Yorker u. a. 

Anfang 1983 gründete er die Werbe- und Verlagsgesellschaft Frieling & Partner GmbH, die er bis Ende 2002 betrieb. Er entwickelte das Unternehmen unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« zu dem bekanntesten und größten deutschen Autorenverlag und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren. 

Als Autor veröffentlichte Frieling dutzende Bücher, darunter seine Autobiographie »Der Bücherprinz oder wie ich Verleger wurde«. Frieling schreibt über die Kunstwelt, pflegt das Storytelling und stellt Innovatives aus Literatur, Theater, Film, Musik und bildender Kunst vor. 

Frieling ist Gründer und Herausgeber der Rezensions-Plattform Literaturzeitschrift.de und ist als Unternehmensberater sowie Autoren-Coach aktiv. 

Der Autor lebt in Berlin und Palma de Mallorca. Sein eingetragener Markenname lautet »Prinz Rupi«

Home: https://RuprechtFrieling.de 

Weitere Infos zum Thema Resilienz: www.clubofhope.de

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