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15.12.2017 Mahnwache vor dem Kundenzentrum der RheinEnergie

braunkohleAm 4. April 2017 hat der Rat der Stadt Köln den Braunkohleausstieg des kommunalen Versorgers RheinEnergie beschlossen.

Die RheinEnergie ist ein Versorgungsunternehmen das sich zum überwiegenden Teil im Besitz des Stadtwerkkonzerns und damit der Stadt Köln befindet. Es wurde vom Rat aufgefordert, den Einsatz alternativer Brennstoffe für ihr Heizkraftwerk in Köln Merkenich zu prüfen und im Bedarfsfall unverzüglich Pläne zum Ersatz der Braunkohle durch andere, weniger schädliche Brennstoffe einzuleiten.

Wir, die Unterzeichner*innen dieses Aufrufs, unterstützen ausdrücklich diesen Ratsbeschluss. Wir gehen davon aus, dass die Umstellung auf umweltfreundlichere Brennstoffe innerhalb kürzester Zeit geschehen kann. Das Kraftwerk wird ohnehin schon mit verschiedenen Brennstoffen betrieben und durch die nah gelegene Müllverbrennungsanlage unterstützt. So hat selbst ein mehrmonatiger Ausfall der Braunkohleverbrennung im Jahr Winter 2014/15 nicht zu kalten Räumen und Produktionsstillständen bei den Fordwerken und anderen Kunden der RheinEnergie geführt. Kohle ist der klimaschädlichste und ungesündeste Brennstoff der derzeit in unseren Kraftwerken eingesetzt wird.

Der Pariser Klimagipfel hat beschlossen die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen, damit die Folgen beherrschbar bleiben. Da die Erde sich schon um etwas mehr als 1° erwärmt hat, haben wir keine Zeit mehr zu verlieren und müssen unsere Emissionen sofort reduzieren. Schon eine Zwischenlösung in Form einer weitgehenden Umstellung des Kölner Heizkraftwerkes auf Gas würde den Kohlendioxidausstoß des Werkes um bis zu 280.000t im Jahr reduzieren. Außerdem würde das Kraftwerk deutlich weniger Stäube und andere Schadstoffe emittieren.

Wir fordern daher die RheinEnergie auf, die vom Rat der Stadt Köln geforderte Umstellung innerhalb der nächsten Monate zu vollziehen.(Stand: 18.10.2017)

Mahnwache vor dem Kundenzentrum der RheinEnergie am Freitag, 15.12. von 15 -17 Uhr, an der Deutzer Freiheit 65, 50679 Köln

Quelle: www.menschenrechte-koeln.de

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