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CityLeaks @ 30works - Streetart-Austellung mit Decycle, mittenimwald, Lena Schmidt, xxxhibition und L.E.T.

Cityleaks- 30works 1200x900CityLeaks 2013 – das Festival für Urbane Kunst, bei dem vom 2. bis zum 22. September 2013 über 30 internationale und nationale Streetart- Künstler ihre Werke im Kölner Stadtraum, aber auch bei Ausstellungen in Galerien und Off-Räumen zeigen. Und natürlich ist auch bei der zweiten Ausgabe von CityLeaks die 30works Galerie dabei, denn seit Jahren schon ist 30works ein bekanntes Forum für diese Kunstrichtung, die wie keine andere mit unkonventionellen Interventionen für Furore sorgt. Präsentiert werden ab dem 7. bis zum 22. September Kunstwerke von Decycle, mittenimwald, Lena Schmidt, xxxhibition und L.E.T. Labor lustvoller Kreativität Auch wenn die Streetart inzwischen ihren Platz in den white cubes der Galerien gefunden hat, so ist sie doch ein Labor lustvoller Kreativität geblieben. Selbstbewusst fordert sie für sich das Recht ein, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Bei 30works werden im Rahmen von „CityLeaks“ Werke von Decycle, mittenimwald, Lena Schmidt, xxxhibition und L.E.T. zu sehen sein.

Die Ausstellung eröffnet am 7. September um 20 Uhr mit einer Vernissage.

Gérard Margaritis ist ein ausgewiesener Kenner der Streetart-Szene. Als einer der ersten in Deutschland hat er Streetart in seine Galerie geholt. Aus seinem umfangreichen Galerie- Portfolio hat Margaritis fünf Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Decycles Stencils und Paste-Ups überraschen und machen Lust, mehr zu sehen. Sie konfrontieren den Betrachter mit einer neuen Sicht auf die Dinge.   Decycle - Der Streetart-Künstler aus dem Ruhrgebiet ist ein echter Könner. Seine Stencils und Paste-Ups – viele davon entzünden den Blick der Passanten auch im Düsseldorfer und Kölner Stadtraum – überraschen und machen Lust, bitte ganz schnell mehr zu sehen. Doch mehr noch: Sie konfrontieren den Betrachter mit einer neuen Sicht auf die Dinge. Doch sagt er: „Meine Arbeiten sollen im Gegensatz zur eigentlichen Herkunft von Stencils, Street Art und Kunst im Allgemeinen keine Aussagen treffen, weder künstlerischer noch politischer Art. Es geht vor allem darum, Bilder zu erschaffen, die keinen Regeln folgen – weder ästhetisch, noch inhaltlich.“ Decycle ist Autodidakt, alles ist Handarbeit, alles macht er selbst – auf Materialien wie Holz oder Metall, die er auf der Straße oder in verlassenen Gebäuden findet. Ganz gleich ob Buddha mit Spraydose, der Bänker, der sich einen Strick zur Krawatte bindet, ein Fechter oder das taggende Rotkäppchen, das ihn in der Szene schlagartig bekannt gemacht hat: Seine Schöpfungen sind frisch und ungesehen. „DECYCLE is like having holidays from everyday life“, sagt er selbst. Und ein bisschen Urlaub vom Alltag können wir alle gebrauchen!

mittenimwald - mittenimwald, in Norddeutschland geboren und aufgewachsen, hat als Werbegrafiker gearbeitet, bevor er freier Künstler wurde. Heute greift er in seinen schablonierten Paste-Ups klassische Reklamemechanismen auf, die er mit Punk und Tattoo-Elementen zu einem Mix aus „Sex sells“ und Revoluzzertum verbindet. Seine Bilderwelt ist der künstlerische Gegenpol zum Guerilla-Marketing der Konsumindustrie. Angefangen bei seiner Plakat-Kampagne für Armut, Hunger und Mettwurst umfasst seine Motivwahl tätowierte Urban Beauties ebenso wie totenkopfverbrämte Pop- Art-Ikonen. Furios mischt er in seinen großformatigen Stencils Kommerz mit Anarchie, Punk mit PR. Eine spannende, wichtige Position, die uns zum Nachdenken bringt. Denn immer wieder stellt mittenimwald die Frage: Wer manipuliert eigentlich wen?

Lena Schmidt - Auf Holzfundstücken lässt die 1981 geborene Künstlerin – die an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert hat – durch Schaben und Kratzen großformatige Stadtlandschaften entstehen. Ihre menschenleeren Szenerien aus den Transitzonen der Großstadt, von Kreuzungen, Verkehrsknotenpunkten und Straßennetzen, wirken mit ihrer ganz eigenen Technik und Ästhetik vertraut und fremd zugleich. Ihre Arbeiten entstehen auch an öden „Unorten“, in Industriebrachen, auf Parkplätzen, an Leerstellen im städtischen Raum. Sie arbeitet oft Nachts, fotografiert und zeichnet und überträgt die Studien dann auf altes Holz und Baubretter. Das Ergebnis sind hybride Objekte. Zeitgenössische Objet trouvés. Momentaufnahmen aus einer düsteren, faszinierenden Welt.

xxxhibition - 1973 in Köln geboren, hat xxxhibition schon als Kind seine Leidenschaft für Comics und Streetart entdeckt. Durch die Filme „Beat Street“ und „Wild Style“ sowie einen bemalten S-Bahn-Waggon inspiriert, begann er als Jugendlicher, Graffiti zu sprühen. Bis heute ist es sein Ziel, durch die Gestaltung des städtischen Raums der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und zur Auseinandersetzung anzuregen – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit viel Humor und Ironie. Er verwendet unterschiedliche Materialien (Betonplatten, Metall, Holz, Papier, verschiedene Harze, Alltagsgegenstände) und Techniken (Stencils, Sticker, Paste-Ups, Airbrush, Collagen), experimentiert mit Licht und arrangiert Installationen. Mit seinen Arbeiten möchte er die Menschen zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen.

L.E.T. - Der Düsseldorfer Künstler L.E.T. (das Kürzel steht für „Les Enfants Terribles“) mit französisch-deutschen Wurzeln ist seit vielen Jahren auf der Straße unterwegs. Aus der Graffiti-Szene wechselte er Anfang der 90er Jahre zur Streetart. Inspiriert von linkspolitischen Stencils der kubanischen Revolution, übernahm er diese Technik für sein eigenes Werk. L.E.T. experimentiert mit gesprühten Texten und Bildern auf Postern oder Wänden. Neben politischen Inhalten greift er in seinen humorigen Stencils, Siebdrucken und Zeichnungen auf Papier, Leinwand, Karton, altem Holz oder Metall oftmals bekannte Motive auf, die er verfremdet und in einen neuen Kontext stellt. Bald wurde er entdeckt: Nach ersten Auftragsarbeiten für Skate- und Surfboard-Firmen waren seine Werke seit dem Jahr 2000 in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in den USA, in Japan und Europa zu sehen.

Während des „CityLeaks“-Festivals werden die fünf 30works-Künstler in der Domstadt unterwegs sein und mit Stencils und Paste-Ups Statements gegen Langeweile und Stillstand im Straßenbild setzen.

CityLeaks 2013 Im Rahmen von CityLeaks 2013 werden vom 2. bis zum 22. September 2013 über 30 internationale und nationale Künstler ihre Arbeiten im Stadtraum, aber auch bei Ausstellungen in Galerien und Off-Räumen zeigen. CityLeaks begreift künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum als die Möglichkeit, diesen für das Gemeinwesen zurückzugewinnen. Solche kreativen Aneignungen zielen darauf ab, die urbane Architektur und die von ihr mitgeprägte soziale Struktur einer Stadt sichtbar zu machen und in einem neuen Kontext erscheinen zu lassen. Zu sehen sein wird ein großes Spektrum zeitgenössischer urbaner Kunst aus den Bereichen Malerei, Video, Fotografie, Installation, Performance und Lichtkunst.

CityLeaks @ 30works Eröffnung: 07.09.2013 ab 20 Uhr
Ausstellung: 07.09.2013 bis 22.09.2013
Öffnungszeiten: Di - Fr 15-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr sowie nach Vereinbarung

30works Galerie - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln

Kurzporträt 30works Galerie

„Kunst ist keine heilige Kuh“ – Die Kölner Galerie 30works Mitten im trendigen „Belgischen Viertel“ in der Kölner Innenstadt bietet die Galerie 30works auf 300 Quadratmetern viel Raum für innovative, junge Positionen der Kunst. Spezialisiert auf Pop Art, Neopop, Urbanart und Streetart, ist sie kein elitärer Tempel für Eingeweihte, sondern ein inspirierender Ort der Begegnung von Künstlern und Kunstinteressierten, von Sammlern und solchen, die es noch werden wollen. „Kunst ist keine heilige Kuh. Kunst ist wie ein geliebtes Kleidungsstück. Wenn es zu mir passt und mir gefällt, hänge ich es mir an die Wand“, so Galerist Gérard Margaritis, der als einer der ersten Streetart nach Deutschland geholt hat. Und mit genau dieser entspannten, unangestrengten Atmosphäre hat sich seine Galerie 30works längst auch über die Grenzen der Domstadt hinaus einen Namen gemacht. Ihre sechs Einzel- und Gruppenausstellungen pro Jahr sind Magnet für ein bunt gemischtes, experimentierfreudiges Publikum, dem eins gemeinsam ist: die Freude an der Kunst. Neben Arbeiten von Pop-Artists wie Jörg Döring und Johann Büsen sowie des Malers und Bildhauers John Breed umfasst das Portfolio von 30works unter anderem Werke der Streetart-Ikonen Banksy, D*Face und des Bananensprayers Thomas Baumgärtel sowie der Streetartisten L.E.T., mittenimwald, Van Ray und EMESS.

Kontakt:
30works Galerie Gérard Margaritis
Antwerpener Str. 42
50672 Köln
Tel.: 0221/5700250
E-Mail: info@30works.de

http://www.30works.de

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