Depressionen – wenn das Katastrophenzentrum Alarm schlägt

Dem brisanten Thema Depressionen ging Chefarzt der Psychosomatik der Klinik St. Irmingard, Dr. Franz Pfitzer, in seinem Vortrag nach. Man gehe von vier Millionen Betroffenen aus, das entspräche rund fünf Prozent der Bevölkerung. Jeder Sechste erkranke einmal in seinem Leben daran – Frauen häufiger als Männer. Die Krux sei, dass viele nicht richtig behandelt würden, weil sie nicht zum Arzt gingen oder dieser die Erkrankung nicht als solche erkenne. Anders als Traurigkeit handele es sich bei Depressionen um eine Krankheit, die mit tiefster Verzweiflung, heftiger Niedergeschlagenheit, Wut auf sich selbst bis hin zu Selbstmordgedanken einhergehe. Die Betroffenen litten unter Existenzängsten, Schuld und Scham. Sie seien ohne Selbstvertrauen...




