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Jagdreform jetzt! Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW

Tasso logoFast 8.000 Hauskatzen und 69 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in Nordrhein-Westfalen von Jägern erschossen. Täglich verenden unzählige Tiere qualvoll in Fallen. Viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet. Und schon die Ausbildung von vielen Jagdhunden ist mit großem Tierleid verbunden: Sie werden an Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten für ihre spätere Aufgabe trainiert.

Derzeit findet in Nordrhein-Westfalen eine Novellierung des Landesjagdgesetzes statt. Obwohl der Tierschutz seit 2001 in der Landesverfassung verankert ist, werden die Belange des Tier- und Naturschutzes bei der Jagdausübung bis heute nicht beachtet.

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Free Broccoli! Protest gegen Patente auf Brokkoli und Tomaten vor dem Europäischen Patentamt

uwmMünchen, 27. Oktober 2014 – Aktivisten vom Umweltinstitut München und weiteren Organisationen haben heute vor dem Europäischen Patentamt (EPA) gegen Patente auf Saatgut protestiert. Unter dem Motto „Free Broccoli – Biopatente sind Diebstahl“ demonstrierten die Aktivisten mit Schildern, Transparenten, einer riesigen aufblasbaren Tomate und dem „größten Brokkoli der Welt“ vor dem Hauptsitz des EPA in München. Hintergrund der Aktion war eine Anhörung vor der großen Beschwerdekammer des EPA, bei der geklärt werden soll, ob zwei Patente auf bestimmte Brokkoli- und Tomatenzüchtungen rechtens sind. Dabei geht es um die sogenannte „Schrumpeltomate“, die einen geringeren Wassergehalt aufweist und um eine Brokkoli-Züchtung mit erhöhtem...

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. / Pavian Willy - eine nicht alltägliche Affenrettung!

pavianDamit hatte wirklich niemand gerechnet: Als bei unseren Tierrettern die Meldung einging, in einer Kleinanzeige werde ein Pavian angeboten, trauten sie ihren Ohren kaum. Da die angefügten Fotos jedoch nichts gutes vermuten ließen, machte sich unser Team auf den Weg nach Jena. Hier sollte der Pavian mit dem Namen Willy leben. Vor Ort bot sich ein Bild des Grauens: ein provisorisch zusammengeschustertes Gehege, angebaut an einen Schweinestall, und mittendrin Pavian Willy. Das Gelände war übersät mit Schrott, Unrat und Überresten von Tierkadavern; der Tierhalter selbst völlig überfordert. Er wollte Willy im Grunde loswerden, aber nicht ohne Gewinn, am liebsten im Tausch gegen ein anderes Tier, „was Exotisches“, wie er sagte. Wir boten, das...

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Was tun mit totem Fundtier?

Tasso logoJetzt ist sie da, die dunkle Jahreszeit. Die Tage werden kürzer, die Sicht aus dem fahrenden Auto heraus ist eingeschränkt. Sehr schnell übersieht man da ein Tier. Die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit birgt ein zusätzliches Risiko: Zu für uns ungewohnten Uhrzeiten drehen Tiere ihre üblichen Runden. Kam es zu einem für das Tier tödlichen Unfall oder haben Sie ein bereits totes Tier gefunden, können Sie dennoch helfen:

Handelt es sich um einen Hund oder eine Katze, wird das Tier wahrscheinlich von seinem Halter vermisst. Leider gibt es im Umgang mit toten Fundtieren keine einheitliche Verfahrensweise. Oft werden diese von Städten und Gemeinden entsorgt, ohne eine mögliche Halterregistrierung zu prüfen. Der Finder hat verschiedene...

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. "Aufkleber-Kampagne: 100% Massentierhaltung"

100 prozent massentierhaltungFast 100% des in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der industriellen Massentierhaltung. Es stammt von Tieren, die ein kurzes und erbärmliches Leben auf engstem Raum gefristet haben. Die Möglichkeit, ihr arteigenes Verhalten auch nur annähernd auszuleben, hatten sie nie. Mit verschiedensten Labeln versucht die Industrie dennoch dem Verbrauchern vorzugaukeln, dass das angebotene Fleisch aus kontrollierter, artgerechter Tierhaltung stammt.
Mit der Seite www.fleisch-herkunft.de möchten...

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. - Seehunde-Abschuss in Schleswig-Holstein: dringender Handlungsbedarf!

seehundeRund 770 kranke und verletzte Seehunde sind in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein von Seehundjägern erschossen worden. Rechtfertigt wurde dies durch die „Richtlinie zur Behandlung von erkrankt, geschwächt oder verlassen aufgefundenen Robben“ vom 14. Oktober 1997. Sie schreibt vor, dass erkrankte, geschwächte oder verlassen aufgefundene Robben „nur dann in Pflege und ggf. Aufzucht aufgenommen werden, wenn ihr Gesundheitszustand erwarten lässt, dass sie (…) wieder ausgesetzt werden...

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