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La Tourette "The Great Mickey Mouse Swindle" Album Release 05. Mai 2017

the great mickey mouseTonia Reeh stand in einem Berliner Club am Mischpult, als sie Rudi Fischerlehner zum ersten Mal Schlagzeug spielen hörte. Damals war noch nicht klar, dass sich ihre musikalischen Wege einmal kreuzen würden. Sie hatte bereits zwei Alben unter ihrem eigenen Namen auf dem Hamburger Label "Clouds Hill" herausgebracht und prägte durch ihre Projekte wie Monotekktoni (Elektro/Sinnbus) und Masonne (Indie/Noise/Sinnbus) die Berliner Independent-Szene. Sie beeindruckt durch ihr perkussives und expressives Klavier-Spiel und ihre ausdrucksstarke Alt-Stimme, die alle Höhen und Tiefen auslotet. Oft wurde Tonia Reehs Stil mit Amanda Palmer (Dresden Dolls), PJ Harvey oder Diamanda Galas verglichen.

Rudi Fischerlehners unorthodoxes und sensibles Spiel, das eher im Jazz und in improvisierter Musik verwurzelt ist, beeinflusste den Sound des Duos zunehmend, gab dem rhythmischen Spiel Reehs Akzente und setzte neue. Es entstand ein ganz eigener Groove, beeinflusst von afrikanischen Rhythmen und Hip Hop, nun getragen vom perkussiven Spiel dieser beiden Instrumente, so wird auch live mit einem Tempo und einer Eindringlichkeit gespielt, die spüren lässt, dass nichts mehr zu verlieren ist, nichts ist verboten, alles ist möglich, sogar Ohrwürmer.

La Tourette haben ein einzigartiges Album aufgenommen, das im Mai 2017 auf dem Berliner Label „Solaris Empire“ erscheinen wird. Bei Marco Birkner im H2 Studio wurden Klavier und Schlagzeug live eingespielt. Die oft mehrstimmigen Gesänge nahm Tonia Reeh selbst in ihrem Homestudio auf. Gemixt haben Reeh und Fischerlehner in kreativer Teamarbeit. Das, was sonst heruntergeschluckt, als zu verrückt, zu absurd oder zu schön gelten würde, kann nun im musikalischen Freakroom als La Tourette erklingen. Der Opener „Entblindung“ (inspiriert von „Der Tod und der Frühling“ von Merce Rodoreda) scheint erst ganz nah, um sich dann in epische Weiten fortzusetzen. „She wrote a book that made her sick“, heisst es am Anfang des Songs, bevor er von der befreienden und heilenden Wirkung von Kunst erzählt, den Möglichkeiten die Zelte abzubrechen und loszuschwimmen in eine emotional veränderte Zukunft.

Reehs Stimme und Klavierspiel haben ebenso eine Wandlung vollzogen: die tiefen Töne klingen souliger, das Klavier jazziger, wie bei „Cut Up“, als hätte sie sich befreit von den Indie Diktaten der Vergangenheit, aber dennoch eine kindliche Verspieltheit bewahrt. So träumen manche Songs von Gospel Chören (Grime - veredelt durch die Trompete Paul Brodys) und CocoRosie-artigen Feenlandschaften. Sogar Chubby Checker und Elvis schauen vorbei, wie bei „Do you wanna go with me?“. Es kann keine Hüfte ruhig bleiben. Auch beim Song „Killer“ überrascht das Duo mit seiner eigenen Art, Latin Grooves mit Flamenco beeinflussten Gesängen zu kombinieren und hier zum ersten Mal auch in spanischer Sprache aberwitzig zu deklamieren, untermalt von der akustischen Gitarre Olaf Rupps. La Tourettes Musik ist weder Free-Jazz noch Mainstream. Es ist die Feier des Zufalls, die Feier der Architektur.

Pressestimmen „La Tourette“

„Das Duo kreiert eine Dichte und Dynamik, die manche weit größere Band verblassen lässt. Mit ihrer entschiedenen Haltung und ungestümen Präsenz profiliert sich Tonia Reeh als eine der markantesten Persönlichkeiten unter den deutschen Independent-Songschreiberinnen.‘‘ Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ihre Lieder sind von farbenreichem Temperament und lassen Menschen edel und mitreißend aussehen." Kristof Schreuf in der Jungen Welt

„Natürlich ist hier kein Underground-Easy-Listening-Rockisten-Quark zu erwarten, wozu so genannte alternative Musik im letzten Jahrzehnt häufiger verkommen ist. Tonia Reeh macht Musik, die kratzt und die beißt - und das ist Musik, die wirklich berührt.‘‘ El_Nico

„ Aber schon kippt der Song wieder, die Dresden Dolls lachen grinsend aus einem Passepartout. Diese mit so viel Luft angeschlagene Alt-Stimme! Herrlich! Wir hören, in der Reihenfolge ihres Auftretens, Patti Smith als zahnlose Grimassengretel, Polly Jean Harvey als Jokerliebchen Harley Quinn (eine Fehlbesetzung, klar) und nicht zuletzt ein seltsames Zwitterwesen, gebildet aus dem Stirnlappen von Agnetha Fältskog und der Weltverachtung von Diamanda Galas.“ Scug Magazine

https://www.facebook.com/latourette.duo

Quelle: Knittel-PR.de

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