Trägt Videoüberwachung am Kölner Hauptbahnhof eine Mitschuld an den Vorfällen?

Die sexistischen und kriminellen Übergriffe am Neujahrswechsel im Bereich des Kölner Hauptbahnhofes gegen Frauen sind unerträglich. Das Schlimme daran, sie waren vermeidbar, wenn Personaleinsparungen zugunsten von trügerischer Videoüberwachung eine Rolle gespielt haben sollte.
Der gesamte Bereich in und um den Kölner Hauptbanhnhof sowie die Vorplätze im Bereich Breslauer Platz und Dom werden durch Videokameras der DB auf ihren Flächen überwacht. Schon seit Jahren wird dieses Instrument mit dem Argument der Terror- und Kriminaltätsbekämpfung unter hohem finanziellen Einsatz angewendet. Geschätzte 80 Kameras am Hauptbahnhof (1) und viele weitere in angrenzenden Bereichen der KVB (2) tragen allerdings weder zu mehr Sicherheit noch zu einer...




