10.12.2017 Buchpräsentation und Diskussion "Dekolonisierung des Denkens"

...mit Dr. Lizzy Attree und Dr. Rémi Tchokothe sowie Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, Gerhardt Haag
Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o (*1938) (Herr der Krähen, Träume in Zeiten des Krieges, Der gekreuzigte Teufel u.a.) war auch 2017 wieder für den Literaturnobelpreis nominiert. InDekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und die damit einhergehende Zerstörung von Kulturen. Europas Sprachen, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Die Pflege afrikanischer Sprachen stellt für ihn daher ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen...




