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Beirut: urbaner Umbruch, Dokumentation und subjektive Erzählung (Online-Gespräch)

HDAK eine Stunde

Dem urbanen Umbruch im Libanon ging die Künstlerin Doris Frohnapfel mit ihrer Kamera in den Jahren 2012 bis 2014 nach. Die Fotografien der Serie ‘Confrontation Sites & Construction Sites’, veröffentlicht in einem Künstlerbuch im Totalverlag 2020, zeigen die gestalterische Vielfalt des Historischen und des ‘Internationalen Stils’ genauso wie die allgegenwärtige Realität der Profitmaximierung internationaler Immobilienkonzerne. Aus aktuellem Anlass soll ein Ausschnitt aus Beiruts urbaner Transformation im Vorfeld der jüngsten massiven Katastrophe vergegenwärtigt werden.

Moderation: Prof. Christl Drey, Vorstandsvorsitzende im hdak

Anmeldung unter:

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Deutschlandpremiere der Ausstellung „CROW – Innuendo“ mit Vernissage & Lesung

crow

„Innuendo“ bedeutet Anspielung – ein idealer Titel für die Malerei und Fotografie von CROW. Der 1970 in Thüringen geborene und in Shanghai lebende, international ausgestellte Künstler, Musiker (Crow’s Flight, Medusa’s Child) und Autor („Und alle Schmetterlinge werden sterben“) stellt eine Serie mehrlagiger Collagen vor, die die Facetten und inneren Konflikte des Menschen zum Thema haben. Die Kunstwerke, für die CROW ein Arsenal von Werkzeugen wie Spachtel, Edding, Feuerzeuggas, Messer, Ketten und X-Ray bis hin zum Einsatz des Körpers verwendet, spielen mit humorvollen, sakralen oder auch provokanten Andeutungen. Die Kuratorin Susanne Matz ist anwesend. Die Ausstellung, die Norbert von der Grün (Wagenhalle) um 19:30 Uhr eröffnet, ist bis...

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16.08.2020 Dialog mit dem Original - Jenny Holzer, Top Secret, 2012 mit Georg Dittrich

jenny holzer

Die politisch engagierte US-amerikanische Künstlerin Jenny Holzer thematisiert in dieser Edition einen politischen Skandal, nachdem über die Medien bekannt geworden war, dass amerikanische Soldaten während des Golfkrieges die international geächtete Foltermethode des Water Boardings, eines simulierten Ertränkens in gefesseltem Zustand, eingesetzt hatten.

In den handgeschöpften Blättern verwendet sie die freigegebenen vergrößerten Originaldokumente der CIA, in denen die Foltermethode aktenkundig wird. Sie schwärzt die Textblöcke und läßt nur die Fragmente sichtbar, in denen der Begriff „Water Boarding“ oder – noch subtiler – „Top Secret“ lesbar bleibt.
Auch bei der Herstellung handgeschöpfter Papierbögen wird mit extrem viel Wasser...

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Private Sessions Week 17 - 23. August 2020

lesung

Unsere Idee : 50 Sitzplätze, private halt...im Raum schön verteilt, der Künstler bestimmt selber den Ticketpreis.

Wir wollen Bonner (!) Künstlern und Kreativen eine faire Möglichkeit geben wieder aufzutreten und damit auch selber wieder in den Flow zu kommen, Gäste dürfen 1 Getränk Ihrer Wahl selber mitbringen.

Auch für das Publikum wird hier die Möglichkeit geschaffen sich langsam sich wieder an Veranstaltungen heranzutasten. Es gibt die Möglichkeit für Einzelplätze und Zweierplätze ...schön locker im Raum verteilt, natürlich unter Berücksichtigung der Coronaschutzmaßnahmen. Uns war halt wichtig das die Künstler wieder auftreten können und präsent bleiben.

Ticketpreise liegen bei 10,00 - 15,00 € zuzüglich VVK Gebühr.

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HEINZ ZOLPER zum 70. Geburtstag aus der Sammlung Michael Horbach

heinz zolper Michael horbach Stiftung

Heinz Zolper - Der Künstler als Hofnarr

Die Welt aus den Augen des Kölner Malers Heinz Zolper zu sehen und zu erleben, ist wie eine Reise ins Wunderland zu unternehmen. Surreale – aber nicht irreale – Welten tun sich auf. Die unterschiedlichsten, teilweise höchst widersprüchlichen Motive und Malstile begegnen sich auf Leinwänden und anderen Bildträgern. Gestische Malerei trifft auf Fotorealismus, hehre Kunst auf Kunsthandwerk, existenzielle Philosophie auf heitere Kinderbücher. Es handelt sich in gewisser Weise um eine Art Sampling aus der Kunstgeschichte, aus den Religionen der Welt, aus Sagen und Märchen, aus Politik und Geschichte, aber auch aus der trivialen Alltagskultur – „Volkskunst“ im weitesten Sinne des Begriffs. Alles und...

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29.08. – 22.11.2020 „Es wird einmal gewesen sein“ Jutta Dunkel – Martin Rosswog in der Reihe Ortstermin

jutta dunke o t

In der Ausstellungsreihe „Ortstermin“ widmet sich das Kunstmuseum Villa Zanders in diesem Jahr zwei künstlerischen Positionen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf den zweiten Blick eröffnet sich aber eine erstaunliche Parallele zwischen den sinnlichen Buntstiftzeichnungen von Jutta Dunkel (*1958 in Neuss) und den sachlich-dokumentarischen Fotografien des Becher-Schülers Martin Rosswog (*1950 in Bergisch Gladbach): Sie beide dokumentieren Zeit – also das, was irgendwann einmal gewesen sein wird.

Seit den 1980er Jahren hat sich Martin Rosswog in verschiedenen fotografischen Langzeitprojekten der systematisch-dokumentarischen Beschreibung dessen gewidmet, was ihm angesichts des unerbittlichen Fortschreitens der...

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