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12.11.21 – 12.01.22 AUSSTELLUNG | BOARD OF DIRECTORS | GEORG SCHNITZLER

schotten Dicht Landman 31 Köln

Schotten dicht! Fassade hoch! Board of Directors, die Haie im Haifischbecken mit Anzug und Krawatte als Schutz-Verkleidung… und was bleibt, wenn die Hülle fällt?

Georg Schnitzer reduziert die Erkenntnis darüber in seinen gezeigten Arbeiten aufs Wesentliche und entkleidet dafür malerisch mit Öl den Manager. Es bleibt der Mensch. Ein Wesen mit Gefühlen, Emotionen wie Angst und Verletzlichkeit. Schnitzlers zurückhaltenden Farbwahl wirkt dabei wie ein Verstärker, der dem Betrachter Raum zur Selbstreflexion öffnet. 

„… das Dargestellte ist nicht allein die Person, ihre Haltung oder ihr Bewegungsgestus, sondern zugleich auch das Mit- oder vielleicht Gegeneinander von Farben, Flächen und Linien auf der Leinwand. Die Figuren werden zum...

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Zukunft ohne Zukunft? Warum wir die Klimakrise ernst nehmen müssen

eventtipp

Zur Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen ist die Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter unabdingbar. Ziel ist, der jungen und allen kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu sichern. Vertreter*innen der Parents for Future (Ortsgruppe Köln) informieren mit einem Vortrag über die Klimakrise und Lösungsmöglichkeiten. Dabei werden Fakten zu Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise sowie individuelle und institutionelle Handlungsmöglichkeiten vorgestellt. Im Anschluss wird es Gelegenheit für eine weiterführende Diskussion und gegenseitigen Austausch geben. Die Parents for Future verstehen sich als Generation der Eltern der Fridays for Future-Bewegung - ungeachtet ob...

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LISTENING / HEARING Internationales Symposium b o n n h o e r e n

bonn hoeren

Menschen können von Natur aus hören. Aber wann haben sie begonnen zuzuhören? Ihre volle Aufmerksamkeit einem Orchester zu widmen und dabei das Geplauder ihres Nachbarn zu ignorieren? Was können wir über Artenvielfalt lernen, wenn wir der Natur zuhören? Was verraten unsere Ohren über Räume und Architektur? Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir uns einen Klang einfach nur vorstellen? Wie kann eine Komponistin Musik hören, die sie gerade erst erfindet?

Die Expert*innen kommen aus einer Vielzahl von Disziplinen, die sich seit langem oder zum Teil auch erst seit neuestem mit dem Phänomen »hören« beschäftigen: es sind Geisteswissenschaftler*innen aus den Bereichen Psychologie, Soziologie, Philosophie, Musikwissenschaften, Sound Studies...

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17.10.2021 Dialog mit dem Original

peter tollens kunst im dialog

"Gegenstand der Betrachtung ist ein kleines, leicht hochformatiges Gemälde, Ölfarbe auf Plexiglas, überwiegend weißlich-grün, doch im rechten und linken Randbereich mit einer vielgestaltigen Mehrfarbigkeit. Nein, nicht nur dort, eigentlich in allen Randbereichen findet man diese Mehrfarbigkeit mit Orange und Rot, Blau und Braun, Grau- und Rottönen. Doch das, was sich an der Oberfläche befindet und in den Raum streckt, ist weißlich-grün: Malachit, hier in Form eines synthetischen Farbstoffes, denn das reine Malachit - ein Pigment, das bereits in der Antike bekannt war - ist gesundheitsschädlich. Damals galt Malachit als "kaltes Grün" und wurde sowohl in der Wandmalerei als auch zum Schminken genutzt. Der Name des Minerals stammt vom...

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09.11.2021 NEUVERORTUNG: Zwischen digitalem Glanz und den Problemen der Provinz

neuverortung Plakat HDAK

Im Rahmen der Architekturreihe NEUVERORTUNG. Wohnen-Arbeiten-Anders Leben der Stadtbibliothek Köln. 

Mit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande und in Kooperation mit dem Haus der Architektur, Köln.

Die städtische Erlebniswelt des 21. Jahrhunderts gestaltet sich komplexer und autonomer. Der öffentliche, städtische (Zwischen-) Raum gewinnt an Bedeutung, tradierte Raumordnungen verändern sich. Wie wird sich das Leben in volldigitalisierten Smart Cities abspielen...

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30.10.2021 – 06.03.2022 „Gesa Lange – Filament“

Gesa Lange finale

Die Hamburger Künstlerin Gesa Lange (*1972) zeigt in der Ausstellungsreihe Wandelhalle, die sich der Zeichnung widmet, ihre großformatigen Graphitarbeiten sowie gestickte Zeichnungen. In vollkommen unökonomischer Art bedeckt sie ihre grundierten Leinwände mit unzähligen Schichten von Graphit, das sie dann in aufwendigen Arbeitsgängen wieder mit dem Radiergummi, Schwamm oder Schmirgelpapier abnimmt, um sich einem immateriell erscheinenden Bildgrund zu nähern. Ihre abstrakten Bildwelten künden...

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