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AKW Tihange von Hochwasser bedroht: Umweltinstitut fordert umgehende Abschaltung gefährdeter Reaktoren

umwelt

München, 16.07.2021: Durch die fortschreitende Klimakrise steigt das Risiko beim Betrieb von Atomkraftwerken enorm an, insbesondere durch Extremwetter wie Hochwasser und Trockenperioden. Das zeigt sich aktuell am belgischen Atomkraftwerk Tihange, das durch die derzeit stark hochwasserführende Maas gekühlt wird. Das Umweltinstitut fordert eine sofortige Abschaltung hochwassergefährdeter Meiler in Europa.

Aktuell ist die Lage am AKW Tihange in Belgien kritisch: Die Maas führte bis vor kurzem ein Hochwasser bis 2140 Kubikmeter pro Sekunde. Für den Hochwasserschutz wurde ein historisches Bemessungshochwasser aus dem Jahre 1926 mit 1862 Kubikmeter pro Sekunde herangezogen und ein Sicherheitspuffer von 20 Prozent auf 2234 Kubikmeter pro Sekunde...

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Mobil und Mittendrin der Malteser sucht Leitungs-Unterstützung

Mobil und mittendrin

Einkaufstouren und Fahrten zu kleinen Events organisieren 

Braunsfeld. Das Einkaufen für ältere Menschen einmal wieder zum Erlebnis zu machen sowie ihnen Unterstützung beim Lebensmittel-Shopping zu geben, hat sich das Team des Dienstes „Mobil und Mittendrin“ (MuM) der Malteser in Köln schon seit 2018 auf die Fahne geschrieben. Gerade solche Herrschaften, die nicht mehr mobil sind und sich nicht mehr zutrauen, allein in ein Geschäft zu kommen oder schwere Einkaufstaschen nach Hause zu befördern, werden hierbei berücksichtigt und genießen den Service. Außerdem ermöglicht MuM seinen Gästen auch soziale Teilhabe durch Fahrten zu kleineren kulturellen Veranstaltungen oder besonderen Orten. Jetzt sucht die Kölner Stadtgeschäftsstelle der...

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Libyen: Schwere Menschenrechts verletzungen in Haftzentren für Schutzsuchende – Europa muss Rückführungen stoppen

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Männer, Frauen und Kinder, die bei der Überquerung des Mittelmeers aufgegriffen und unter Zwang in libysche Haftzentren zurückgebracht werden, sind dort schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Dazu gehören systematische Folter, sexualisierte Gewalt und Zwangsarbeit. Amnesty International legt in einem neuen Bericht Belege vor, die die furchtbaren Folgen der Zusammenarbeit der Europäischen Union mit Libyen verdeutlichen.

BERLIN, 14.07.2021 – Der neue Amnesty-Bericht „'No one will look for you': Forcibly returned from sea to abusive detention in Libya“ dokumentiert, wie die jahrzehntelangen Menschenrechtsverletzungen gegen geflüchtete Menschen in libyschen Haftzentren auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 unvermindert...

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Malteser Hospizdienst sinnan bietet letzte Hilfe-Kurse an - Am Ende wissen, wie es geht

Hospizdienst sinnan

Braunsfeld. Der Malteser Hospizdienst sinnan bietet Interessierten, die Menschen, welche sich am Lebensende befinden, hilfreich zur Seite stehen möchten, Letzte-Hilfe-Kurse an. Gerade die aktuelle Pandemie-Situation habe gezeigt, dass es wichtig sei, sich mitten im Leben mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen. An den alternativen Terminen Samstag, 21.8.2021, 14.00 bis 18.00 Uhr oder Freitag, 1.10. 2021, 10.00 – 14.00 Uhr können sich Interessierte im Schulungszentrum der Malteser Stadtgeschäftsstelle daher jede Menge hilfreiche Ratschläge für den Umgang mit Sterbenden vermitteln lassen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, Dr. Britta Göhlen und Susanne Wahrburg-Borkowsky, informieren als Kursleiterinnen von “Letzte Hilfe Deutschland“ zu...

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Pestizidprozess in Südtirol: 1374 Anzeigen gegen Karl Bär zurückgezogen – zwei Brüder erhalten Strafanträge aufrecht

umwelt

München/Bozen, 12. Juli 2021: Der Pestizidprozess in Südtirol geht unter veränderten Vorzeichen weiter: 1374 Personen haben ihre Anzeigen gegen Karl Bär, Referent für Agrar- und Handelspolitik am Umweltinstitut München, zurückgezogen. Da jedoch zwei Landwirte ihre Anzeigen aufrechterhalten, wird das Verfahren gegen Bär wegen angeblicher übler Nachrede fortgesetzt.

Mit der Rücknahme der Anzeigen reagierten die Landwirt:innen auf das im Juni 2021 erneuerte Angebot Bärs aus dem Herbst 2020, den...

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Covid-19: Vier Millionen Tote – Regierungen und Unternehmen müssen dringend handeln

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BERLIN, 08.07.2021 – Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind inzwischen vier Millionen Menschen weltweit an Covid-19 gestorben. Die internationale Generalsekretärin von Amnesty International, Agnès Callamard, erklärt angesichts dieser erschreckenden Meldung:
„Mindestens vier Millionen Menschen haben durch Covid-19 ihr Leben verloren. Diese verheerende Bilanz ist für die Regierungen und Unternehmen der reicheren Staaten eine Aufforderung zum Handeln. Wie viele Millionen müssen noch...

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