Deutsches Tierschutzbüro e.V. - Seehunde-Abschuss in Schleswig-Holstein: dringender Handlungsbedarf!
Rund 770 kranke und verletzte Seehunde sind in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein von Seehundjägern erschossen worden. Rechtfertigt wurde dies durch die „Richtlinie zur Behandlung von erkrankt, geschwächt oder verlassen aufgefundenen Robben“ vom 14. Oktober 1997. Sie schreibt vor, dass erkrankte, geschwächte oder verlassen aufgefundene Robben „nur dann in Pflege und ggf. Aufzucht aufgenommen werden, wenn ihr Gesundheitszustand erwarten lässt, dass sie (…) wieder ausgesetzt werden können.“ Eine Veterinärmedizinerin hat nun in unserem Auftrag die Meldebögen der Seehundjäger ausgewertet und sieht Handlungsbedarf: Obwohl die Richtlinie festschreibt, dass vor der Tötung eines Tieres gegebenenfalls eine fachkundige Person zur Beratung...




